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Schnupfen (Rhinitis) Symptome

Aktualisiert am 23.12.2021

Was ist Schnupfen?

Medizinisch wird er als Rhinitis oder, heute weniger gebräuchlich, als Nasenkatarrh bezeichnet. Der Wortanfang "Rhin-" deutet darauf hin, dass es um die Nase geht. Die Endung "-itis" steht für Entzündung. Zusammengesetzt ergibt sich der Fachbegriff für eine Entzündung der Nasenschleimhaut. Sie steht im Mittelpunkt des Geschehens und kann durch viele verschiedene Ursachen ausgelöst werden.

Zwei bis drei Jahre unseres Lebens verbringen wir mit einem Schnupfen bzw. einer laufenden Nase. Das klingt unglaublich, ist aber wahr. Erwachsene haben im Schnitt zwei- bis fünfmal pro Jahr einen Schnupfen bzw. eine "Erkältung". Wenn man davon ausgeht, dass die Erkältungssymptome jeweils fünf bis sechs Tage andauern, hat man als 75-jähriger Mensch mehr als zwei komplette Jahre damit zugebracht. 

Kinder haben im Schnitt sogar vier- bis achtmal Schnupfen! Hier erfahren Sie mehr über Schnupfen bei Kindern und Babys!


Der akute Schnupfen - ein Klassiker

Am häufigsten wird der Schnupfen (Rhinitis) durch eine virale Infektion ausgelöst. Und normalerweise verschwindet er binnen 5-10 Tagen von allein wieder.

Die Schnupfen-Symptomatik kennt jeder aus eigener Erfahrung. Mitunter kommt es sogar mehrmals im Jahr zu einer Erkältung mit Triefnase. An einer Abwehrschwäche muss das nicht liegen: Es gibt zahllose verschiedene Schnupfen-Viren. Gegen diese vielen unterschiedlichen Erkältungserreger kann der Körper keine allgemein schützende Immunität aufbauen. 

Das klassische Erkältungsschnupfen läuft üblicherweise in drei Phasen ab:

Erst kribbelt die Nase: Es juckt und brennt im noch trockenen Nasenrachenraum. Außerdem setzt ein Niesreiz ein. Frösteln und Unwohlsein zählen auch zu den typischen Anfangssymptomen.

Dann läuft sie: Die Erkältungserreger haben eine Entzündung in der Nasenschleimhaut ausgelöst. Eine verstärkte Schleimproduktion setzt dadurch ein und die Nasenschleimhaut schwillt an. Der Nasenausfluss hat zunächst wässrigen Charakter. Unangenehmer Nebeneffekt: Häufiges Naseputzen reizt die Haut um die Nasenflügel, die sich rötet und brennt. Das allgemeine Krankheitsgefühl nimmt auch noch zu.

Dann macht sie dicht: Die Entzündung breitet sich weiter aus. Das Sekret wird immer dickflüssiger und verfärbt sich im weiteren Verlauf häufig grünlich-gelblich. Der zähe Schleim und die massive Schleimhautschwellung erschweren die Atmung durch die zunehmend verstopfte Nase. Riechen und Schmecken wird dadurch beeinträchtigt, der unbeschwerte Schlaf ebenfalls.

Nach etwa einer Woche tritt in der Regel eine Besserung ein und der Schnupfen klingt wieder ab. Häufig gesellen sich zu einem unkomplizierten Atemwegsinfekt – umgangssprachlich auch gerne als Erkältung oder grippaler Infekt bezeichnet – noch weitere Symptome: z.B. Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit, Müdigkeit, Halsschmerzen, Husten und mitunter auch Fieber. 


Wenn Druckkopfschmerz dazukommt

Der akute Schnupfen heilt also normalerweise nach ein bis zwei Wochen aus. Allerdings handelt es sich bei genauerem Hinsehen häufig nicht nur um eine Rhinitis, sondern um eine Rhinosinusitis - auch Nasennebenhöhlenentzündung genannt. Denn die Schleimhäute in den Nasennebenhöhlen bilden mit der Nasenschleimhaut eine funktionelle Einheit. In einer wissenschaftlichen Studie wurde gezeigt, dass zumeist beides gleichzeitig betroffen sind.¹  Hier erfahren Sie mehr zur Nasennebenhöhlenentzündung.

Anders sieht es aus, wenn die Nase tatsächlich dauerhaft verstopft ist. Halten die Beschwerden über drei Monate an, sprechen die Mediziner von einer chronischen Nasennebenhöhlenentzündung (chronische Sinusitis bzw. Rhinosinusitis). Sie erfordert ein anderes diagnostisches und therapeutisches Vorgehen als die akute Form.

Pflanzliches Arzneimittel kann helfen

Bevor das Problem so schwerwiegend wird, ist es ratsam, schon im Anfangsstadium einer Sinusitis gegenzusteuern. Mit pflanzlichen Arzneistoffen kann man effektiv entgegenwirken. Bewährt hat sich hier zum Beispiel Sinupret® eXtract. Mit der hochkonzentrierten* Kombination aus Enzian, Eisenkraut, Holunder, Ampferkraut und Schlüsselblume ist Sinupret® eXtract ein Arzneimittel mit nachgewiesen guter Wirksamkeit. Durch die Kombination der fünf Heilpflanzen wird die entzündliche Schwellung reduziert und der natürliche Selbstreinigungsmechanismus der Atemwegsschleimhaut (mukoziliäre Clearance) wiederhergestellt  („Sinupret®-Effekt“). 


Gelber oder grüner Schnupfen: Was bedeutet die Farbe des Sekrets?

Das Nasensekret (Nasenschleim) kann sowohl bei gesunden als auch bei verschnupften Nasen unterschiedliche Farben aufweisen – klar und durchsichtig, weiß, gelb oder grün. Eine Infektion der oberen Atemwege geht häufig mit einer Veränderung der Nasensekretfarbe einher, die jedoch für eine Diagnose nicht ausschlaggebend ist. Auch ist die Farbe des Schleimes kein eindeutiges Zeichen für eine bakterielle Infektion, wie früher angenommen. Verschiedene Faktoren können die Farbe des Schleimes verändern: körpereigene Abwehrzellen, Zellbestandteile der Nasenschleimhaut, Blutfarbstoffe und bei Infektionen auch abgetötete Erreger.

Im gesunden Zustand ist das Sekret klar und flüssig. Bei einem Infekt wird das Sekret zunehmend zähflüssiger und trüb. Gelber oder grüner Schleim ist ein Zeichen, dass die Infektion weiter voranschreitet und die körpereigenen Abwehrzellen beginnen die eingedrungenen Erreger zu bekämpfen. Nach getaner Arbeit zerfallen die Zellen des Immunsystems und werden mit dem Nasensekret aus dem Körper transportiert. Eine Gelb- oder Grünfärbung des Sekrets ist also noch kein Grund zur Panik, doch Vorsicht ist geboten. Ab wann ein Arztbesuch ratsam ist erfahren Sie hier.


Wenn der Schnupfen nicht weggehen will - Linderung bei Schnupfenbeschwerden

Manchmal fühlt es sich so an, als würde ein Schnupfen nicht weggehen wollen. Ein akuter Schnupfen geht normalerweise spätestens nach zwei Wochen von selbst vorbei. Allerdings kann sich aus einem akuten Schnupfen auch schnell eine Nasennebenhöhlenentzündung entwickeln. Wie kann man den Schnupfen schnell wieder los werden und ab wann sollte man aufpassen? 

Ein Arztbesuch ist bei verstopfter Nase normalerweise erst nach ein bis zwei Wochen erforderlich, wenn sich keine Besserungstendenz zeigt oder die Beschwerden sogar noch zunehmen.

Mit geeigneten Hausmitteln, pflanzlichen Arzneimitteln und den richtigen Verhaltensweisen können Sie schon eine Menge tun, um den Abheilungsprozess zu beschleunigen und Ihre Beschwerden deutlich zu lindern. Dazu gehört übrigens auch, bestimmte Dinge wegzulassen oder zumindest einzuschränken, etwa Nikotin, Alkohol, falsche Ernährung und Stress.

Welche Hausmittel und Tipps können helfen?

Mit unterstützenden Hausmitteln und den richtigen Verhaltensweisen können Sie vieles tun, um den Abheilungsprozess zu beschleunigen und Ihre Beschwerden zu lindern.. Hier finden Sie eine Übersicht an Hausmittel und Tipps bei Schnupfen.


Nicht immer stecken nur harmlose Erreger dahinter

Bei rasch einsetzendem und hohem Fieber, starken Kopf-, Hals- und Gliederschmerzen, einer laufenden Nase und tränenden Augen könnte es sich dagegen um eine echte Grippe handeln. Sie wird von Influenza-Viren ausgelöst und verläuft meist deutlich schwerer als ein grippaler Infekt.

Damit ist ein weiterer wichtiger Punkt angesprochen: Der Schnupfen kann im Rahmen von verschiedenen Erkrankungen auftreten. Zwar sind die genannten Viren der häufigste Grund für einen Schnupfen, beileibe aber nicht der einzige. Auch Allergien - man denke etwa an den Heuschnupfen - und deutlich seltener Gefäßstörungen, Gewebewucherungen, Hormone oder die Gene können eine auslösende Rolle spielen.



Quellen

¹Gwaltney et al. (1994), Computed Tomography of the common cold

 

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