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Schnupfen (Rhinitis) Symptome

Schnupfen und Rhinosinusitis

Am häufigsten wird der Schnupfen (Rhinitis) durch eine virale Infektion ausgelöst. Und normalerweise verschwindet er binnen 5-10 Tagen von allein wieder.

Die Nase kann aber auch mal länger verstopft bleiben. Zwei Wochen sind noch kein Grund zur Sorge. Gerade bei Kindern mit ihrem unausgereiften Immunsystem können außerdem laufende Wiederansteckungen als scheinbarer „Dauerschnupfen“ in Erscheinung treten. 

Anders sieht es aus, wenn die Nase tatsächlich dauerhaft verstopft ist. Halten die Beschwerden über drei Monate an, sprechen die Mediziner von einer chronischen Nasennebenhöhlenentzündung (chronische Sinusitis bzw. Rhinosinusitis). Sie erfordert ein anderes diagnostisches und therapeutisches Vorgehen als die akute Form.


Der akute Schnupfen - ein Klassiker

Die Schnupfen-Symptomatik kennt jeder aus eigener Erfahrung. Mitunter kommt es sogar mehrmals im Jahr zu einer Erkältung mit Triefnase. An einer Abwehrschwäche muss das nicht liegen: Es gibt zahllose verschiedene Schnupfen-Viren. Gegen diese vielen unterschiedlichen Erkältungserreger kann der Körper keine allgemein schützende Immunität aufbauen. 

Das klassische Erkältungsschnupfen läuft üblicherweise in drei Phasen ab:

Abwarten und Tee trinken?

Bei einem gesunden Menschen reichen die Selbstheilungskräfte normalerweise aus, um mit einem einfachen Schnupfen fertig zu werden. Dennoch ist die Liste der Hausmittel und Ratschläge lang, wenn es darum geht, eine verstopfte Nase wieder frei zu bekommen. Tatsächlich gibt es gute Gründe dafür, den eigenen Körper bei der Schnupfenabwehr gezielt zu unterstützen.

Zum einen sind die Beschwerden lästig und können das Leistungsvermögen und die Schlafqualität (auch der Angehörigen) durchaus beeinträchtigen. Da ist jeder Krankheitstag weniger ein Gewinn. 

Zum anderen kann der an sich harmlose Schnupfen auch zum Türöffner für weitere, mitunter deutlich schwerwiegendere Erkrankungen werden. Auf der durch die virale Infektion geschädigten Schleimhaut können sich weitere Keime ansiedeln und ausbreiten. Kehlkopf- und Mandelentzündungen sind keine seltenen Begleiterkrankungen des Schnupfens.

Gerade bei ausgeprägter Symptomatik stellt sich vielen Betroffenen allerdings die Frage, wie ihnen die Medizin helfen kann.

Erst kribbelt die Nase: Es juckt und brennt im noch trockenen Nasenrachenraum. Außerdem setzt ein Niesreiz ein. Frösteln und Unwohlsein zählen auch zu den typischen Anfangssymptomen.

Dann läuft sie: Die Erkältungserreger haben eine Entzündung in der Nasenschleimhaut ausgelöst. Eine verstärkte Schleimproduktion setzt dadurch ein und die Nasenschleimhaut schwillt an. Der Nasenausfluss hat zunächst wässrigen Charakter. Unangenehmer Nebeneffekt: Häufiges Naseputzen reizt die Haut um die Nasenflügel, die sich rötet und brennt. Das allgemeine Krankheitsgefühl nimmt auch noch zu.

Dann macht sie dicht: Die Entzündung breitet sich weiter aus. Das Sekret wird immer dickflüssiger und verfärbt sich im weiteren Verlauf häufig grünlich-gelblich. Der zähe Schleim und die massive Schleimhautschwellung erschweren die Atmung durch die zunehmend verstopfte Nase. Riechen und Schmecken wird dadurch beeinträchtigt, der unbeschwerte Schlaf ebenfalls.

Nach etwa einer Woche tritt in der Regel eine Besserung ein und der Schnupfen klingt wieder ab. Häufig gesellen sich zu einem unkomplizierten Atemwegsinfekt – umgangssprachlich auch gerne als Erkältung oder grippaler Infekt bezeichnet – noch weitere Symptome: z.B. Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit, Müdigkeit, Halsschmerzen, Husten und mitunter auch Fieber. 

Übrigens: Ein verfärbtes Sekret ist kein sicherer Hinweis auf eine bakterielle Infektion, wie häufig vermutet wird. Die Verfärbung des Sekrets kommt durch Abwehrzellen, abgestoßene Schleimhautzellen und abgetötete Erreger bzw. deren Abbauprodukte zustande. Der Farbton hängt vom Verlauf der Infektion und der Mischung dieser Komponenten ab.


Wenn Druckkopfschmerz dazukommt

Der akute Schnupfen heilt also normalerweise nach ein bis zwei Wochen aus. Allerdings handelt es sich bei genauerem Hinsehen häufig nicht nur um eine Rhinitis, sondern um eine Rhinosinusitis - auch Nasennebenhöhlenentzündung genannt. Denn die Schleimhäute in den Nasennebenhöhlen bilden mit der Nasenschleimhaut eine funktionelle Einheit. In einer wissenschaftlichen Studie wurde gezeigt, dass zumeist beides gleichzeitig betroffen sind.¹  Hier erfahren Sie mehr zur Nasennebenhöhlenentzündung.


Pflanzliches Arzneimittel kann helfen

Bevor das Problem so schwerwiegend wird, dass der HNO-Arzt möglicherweise zu einer OP rät, um die Nase zu weiten oder die Schleimhaut von Grund auf zu sanieren, ist es ratsam, schon im Anfangsstadium einer Sinusitis gegenzusteuern. Mit pflanzlichen Arzneistoffen kann man insbesondere dem Entzündungsreiz effektiv entgegenwirken. Bewährt hat sich hier zum Beispiel Sinupret® eXtract. Dessen gute Wirksamkeit aufgrund der sehr hohen Wirkstoffkonzentration wurde wissenschaftlich nachgewiesen.

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Nicht immer stecken nur harmlose Erreger dahinter

Bei rasch einsetzendem und hohem Fieber, starken Kopf-, Hals- und Gliederschmerzen, einer laufenden Nase und tränenden Augen könnte es sich dagegen um eine echte Grippe handeln. Sie wird von Influenza-Viren ausgelöst und verläuft meist deutlich schwerer als ein grippaler Infekt.

Damit ist ein weiterer wichtiger Punkt angesprochen: Der Schnupfen kann im Rahmen von verschiedenen Erkrankungen auftreten. Zwar sind die genannten Viren der häufigste Grund für einen Schnupfen, beileibe aber nicht der einzige. Auch Allergien - man denke etwa an den Heuschnupfen - und deutlich seltener Gefäßstörungen, Gewebewucherungen, Hormone oder die Gene können eine auslösende Rolle spielen.

¹Gwaltney et al. (1994), Computed Tomography of the common cold

Pflichtangaben

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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Mitvertrieb: PLANTAMED Arzneimittel GmbH, 92308 Neumarkt

Stand: 06|2020

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