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Nasennebenhöhlenentzündung Symptome


Nasennebenhöhlenentzündung ohne Schnupfen

Der virale Infekt der Nase, also der einfache Schnupfen, ist auf die Nasennebenhöhlen übergegangen, und weil diese im Kiefer- und Stirnbereich liegen, schmerzen vor allem der Gesichtsbereich und die Stirn. Besonders beim Vorbeugen des Kopfes wird dieser unangenehme Schmerz verstärkt verspürt.

Eine Nasennebenhöhlenentzündung ohne Schnupfen ist eher selten. In diesen Fällen wird kein Sekret abgesondert.


Wie unterscheidet man Nasennebenhöhlenentzündung von Schnupfen? Was hilft bei verstopfter Nase?

Für die Behandlung eignen sich pflanzliche Medikamente, wie zum Beispiel Sinupret® eXtract, welches den festsitzenden Schleim löst und die entzündeten Schleimhäute effektiv abschwellen lässt, so dass Sie schneller wieder frei druchatmen können.


Symptome einer Sinusitis – Nase zu, Gesicht schmerzt

Fast jeder Erwachsene kennt die typischen Symptome einer Nasennebenhöhlenentzündung, medizinisch auch Sinusitis genannt. Dazu gehören vor allem:

  • eine verstopfte Nase mit einem festsitzenden Schnupfen
  • ein Druckkopfschmerz

Doch wie kommt es überhaupt zu diesen klassischen Anzeichen bzw. Symptomen mit zum Teil starken Kopfschmerzen und sogar Zahnschmerzen? Welche entscheidende Rolle hat der Schnupfen bei der Entstehung einer akuten Rhinosinusitis? Kann eine akute Nasennebenhöhlenentzündung auch mit Komplikationen einhergehen?


Vom Schnupfen zur Sinusitis

In der feuchtkalten  Jahreszeit ist sie allgegenwärtig, die Nasennebenhöhlenentzündung. In Form einer akuten Sinusitis tritt sie bei einigen Menschen bei nahezu jedem grippalen Infekt begleitend auf. Andere sind dagegen nur hin und wieder davon betroffen. Besonders unangenehm wird es, wenn aus der akuten Form der Nasennebenhöhlenentzündung eine chronische Sinusitis wird. Dann kann, zumindest ohne Behandlung, die verstopfte Nase zum Dauerzustand werden. 

Die Ursachen für Nasennebenhöhlenentzündungen sind vielfältig und auch der Verlauf kann individuell stark variieren. Anatomische Besonderheiten wie eine verkrümmte Nasenscheidewand, Nasenpolypen oder auch eine allergische Veranlagung sind nur einige der Risikofaktoren, die bei der Entstehung einer Nebenhöhlenentzündung eine zusätzliche Rolle spielen können.

Klassischer Krankheitsverlauf einer Sinusitis

Im Rahmen eines grippalen Infekts entwickeln sich die charakteristischen Symptome einer akuten Nasennebenhöhlenentzündung meist folgendermaßen:

Es beginnt mit einem Schnupfen, wie z.B. einer laufenden Nase über mehrere Tage. Je zäher und dickflüssiger das Sekret wird, umso mehr macht die Nase dicht und die Atmung wird deutlich behindert. Möglicherweise ist jetzt auch bereits der Geruchs- und Geschmackssinn beeinträchtigt.

Der meist durch eine virale Infektion ausgelöste Schnupfen geht nun von der Nase auf die Nasennebenhöhlen über und führt dort zu einer Entzündung. Erleichtert wird dieser Umstand dadurch, dass die Schleimhäute in der Nase und in den Nasennebenhöhlen eine funktionelle Einheit bilden. Übertragen auf ein Wohnhaus sind sie wie benachbarte Zimmer mit offenen Türen dazwischen. Deshalb wird bei ungünstigen Bedingungen aus einem banalen Schnupfen bzw. aus einer Entzündung der Nasenschleimhaut (Rhinitis), schnell auch eine Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis). Medizinisch spricht man dann auch von der Rhinosinusitis, was diesen Zusammenhang nochmal verdeutlicht.

Typische Schmerzlokalisation bei Sinusitis

Da die Nebenhöhlen (Kieferhöhlen, Stirnhöhlen, Siebbeinzellen, Keilbeinhöhle) allesamt im Kiefer- und Stirnbereich liegen, führt die Entzündung vorwiegend zu Schmerzen im Bereich des Gesichts und der vorderen Stirn.

Die Kopfschmerzen treten vor allem tagsüber und bei anstrengenden Tätigkeiten auf, beim nach vorne Beugen werden sie oftmals noch stärker. Der Grund ist, dass die Schwerkraft (beim Bücken) in den entzündeten Nasennebenhöhlen für einen erhöhten Druck des angestauten Sekrets auf die gereizte Nasenschleimhaut sorgt.

Die Symptome einer Nasennebenhöhlenentzündung sind somit typischerweise:

  • eine verstopfte Nase mit stark behinderter Nasenatmung - teilweise einhergehend mit einem Geruchs- und/ oder Geschmacksverlust
  • verstärkte Sekretproduktion: zunächst wässriges, später überwiegend zähes, teilweise eitriges, gelblich-grünes Sekret
  • dumpfer Druckkopfschmerz und Gesichtsschmerzen (im Oberkiefer, im Stirn- oder Augenbereich – je nach betroffener Nebenhöhle)
  • zunehmendes, starkes Druckgefühl beim Bücken bzw. beim tiefen Vorbeugen des Kopfes

Weitere Erkältungssymptome sind möglich

Im Rahmen einer akut auftretenden Nasennebenhöhlenentzündung können sich auch Allgemeinsymptome wie Fieber und weitere Erkältungszeichen wie Niesreiz, Husten, Hals-, Zahn- und Ohrenschmerzen einstellen. Oft kommt es nach dem ersten Erkältungsschub mit Abgeschlagenheit und Fieber zu einer Besserung der Beschwerden, die sich kurz darauf aber wieder verschlimmern. Dies kann ein Hinweis dafür sein, dass sich aus einer ursprünglich viralen Erkrankung eine bakterielle Infektion entwickelt hat, die ggf. sogar antibiotisch behandelt werden muss.

Besonderheiten bei Kindern

Da die Nebenhöhlen bei Kindern noch nicht voll ausgebildet sind, kann eine akute Sinusitis sehr leicht auf die angrenzenden Augenhöhlen übergreifen. Zudem besteht vor allem bei Kleinkindern die Gefahr, dass das Eitersekret bis ins Mittelohr fließt und dort eine weitere Entzündung auslöst.


Wie Sie entzündete Nasennebenhöhlen lokalisieren können

Wenn Sie sich mit dem Finger leicht auf das Gesicht klopfen, empfinden Sie im Wangen-, Augen- oder Stirnbereich einen Druck- oder Klopfschmerz. Es kann auch an mehreren Stellen wehtun, je nachdem, welche der Nasennebenhöhlen bei Ihnen betroffen sind. Natürlich wird dies auch bei der ärztlichen Untersuchung geprüft.

Zur Lokalisierung dient auch ein leichter Schlag mit der flachen Hand auf den Hinterkopf (Vorsicht: Nicht übertreiben!). Mit diesem Impuls lösen Sie bei bestehender Sinusitis einen dumpfen, stechenden Schmerz in den flüssigkeitsgefüllten Nebenhöhlen aus. Normalerweise ist dieser im vorderen Kopfbereich zu verspüren.

Häufig sind bei einer Nasennebenhöhlenentzündung die Kieferhöhlen (Sinusitis maxillaris) und die Siebbeinzellen betroffen, seltener die Stirn- oder Keilbeinhöhlen.


Zu viel Schleim schlägt auch auf Stimme und Rachen

Wird in den Nasennebenhöhlen (und in der Nase) so übermäßig viel Schleim gebildet, dass er sich im Rachenbereich ansammelt, kann es zu weiteren Beschwerden kommen. Man spricht dann medizinisch vom Postnasal-Drip-Syndrom (PNDS). In diesem Fall besteht ein ständiger Zwang zum Räuspern und zum Herunterschlucken oder Ausspucken des Schleims. Der Rachen reagiert verständlicherweise gereizt und juckt womöglich. Das Ganze kann sich zusätzlich auf die Stimme schlagen und zu Heiserkeit führen.

Sowohl Infektionen als auch Allergien sind häufige Auslöser für einen Postnasalen Drip. In selteneren Fällen können auch Schluckstörungen oder Schwangerschaftshormone hinter diesem Beschwerdebild stecken.

Wenn der Schleim auf diese Weise die Atemwege etwas weiter nach unten wandert, gesellt sich leicht noch ein Husten mit oder ohne Auswurf zu den genannten Symptomen. Und außerdem können Schleim und eine Schwellung der Nasenschleimhaut auch ein Schnarchen verursachen und zu Schlafstörungen führen.


Beschwerden, die auf Komplikationen hinweisen

Gravierende Komplikationen sind bei der akuten Form der Sinusitis zwar möglich, aber glücklicherweise sehr selten. Prinzipiell besteht die Gefahr, dass sich eine nicht adäquat behandelte, eitrige Nasennebenhöhlenentzündung auf benachbarte Strukturen wie die Augenhöhlen oder gar das Schädelinnere ausbreitet. Auf einen solch schweren Verlauf deuten zum Beispiel starke Abgeschlagenheit und Mattigkeit, ein ausgeprägtes Krankheitsgefühl und anhaltendes, zum Teil hohes Fieber hin.

Wandert der Prozess in die Augenhöhlen, können sich Sehstörungen sowie gerötete, geschwollene Augenlider (Lidödeme) ergeben. Eine Beteiligung der Hirnhäute (Meningitis) oder des Gehirns (Enzephalitis) kann sich durch folgende Beschwerden bemerkbar machen: starke Kopfschmerzen, Schmerzen im Nacken, Lichtempfindlichkeit oder Krampfanfälle.

Sollten solche Symptome im Rahmen einer Nasennebenhöhlenentzündung auftreten, sollten Sie umgehend Ihren Arzt kontaktieren, denn derartige Entzündungen müssen schnellstmöglich in einer Klinik behandelt werden. Das kommt aber, wie gesagt, nur äußerst selten vor.


Akute oder chronische Sinusitis?

Wir haben es eingangs bereits gesagt: Wichtig ist zudem die Unterscheidung zwischen einer akuten und einer chronischen Nasennebenhöhlenentzündung. Die akute Variante der Sinusitis kann durchaus mehrere Wochen andauern. Sie kann auch mehrmals im Jahr im Rahmen eines grippalen Infekts auftreten. Erstrecken sich die Beschwerden allerdings ohne krankheitsfreies Intervall über mindestens drei Monate, handelt es sich um die chronische Form einer Sinusitis. Diese kann viele Ursachen haben. Lesen Sie mehr zu diesem Thema hier.

Um zu verhindern, dass zumindest aus der akuten Erkrankung nicht irgendwann eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung wird, sollten Sie rechtzeitig vorbeugen . Frische Luft, sportliche Aktivitäten, ausreichend Schlaf und eine ausgewogene Ernährung sind dabei nur einige Punkte auf der To-Do-Liste. Unterstützen Sie den Heilungsprozess und greifen Sie dabei auch auf pflanzliche Präparate wie Sinupret® eXtract zurück.


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