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Schnupfen (Rhinitis) Symptome

Gelber oder grüner Schnupfen: Was bedeutet die Farbe des Sekrets?

Das Nasensekret (Nasenschleim) kann sowohl bei gesunden als auch bei verschnupften Nasen unterschiedliche Farben aufweisen – klar und durchsichtig, weiß, gelb oder grün. Eine Infektion der oberen Atemwege geht häufig mit einer Veränderung der Nasensekretfarbe einher, die jedoch für eine Diagnose nicht ausschlaggebend ist. Auch ist die Farbe des Schleimes kein eindeutiges Zeichen für eine bakterielle Infektion, wie früher angenommen. Verschiedene Faktoren können die Farbe des Schleimes verändern: körpereigene Abwehrzellen, Zellbestandteile der Nasenschleimhaut, Blutfarbstoffe und bei Infektionen auch abgetötete Erreger.

Im gesunden Zustand ist das Sekret klar und flüssig. Bei einem Infekt wird das Sekret zunehmend zähflüssiger und trüb. Gelber oder grüner Schleim ist ein Zeichen, dass die Infektion weiter voranschreitet und die körpereigenen Abwehrzellen beginnen die eingedrungenen Erreger zu bekämpfen. Nach getaner Arbeit zerfallen die Zellen des Immunsystems und werden mit dem Nasensekret aus dem Körper transportiert. Eine Gelb- oder Grünfärbung des Sekrets ist also noch kein Grund zur Panik, doch Vorsicht ist geboten. Ab wann ein Arztbesuch ratsam ist erfahren Sie hier.


Der akute Schnupfen - ein Klassiker

Die Schnupfen-Symptomatik kennt jeder aus eigener Erfahrung. Mitunter kommt es sogar mehrmals im Jahr zu einer Erkältung mit Triefnase. An einer Abwehrschwäche muss das nicht liegen: Es gibt zahllose verschiedene Schnupfen-Viren. Gegen diese vielen unterschiedlichen Erkältungserreger kann der Körper keine allgemein schützende Immunität aufbauen. 

Das klassische Erkältungsschnupfen läuft üblicherweise in drei Phasen ab:

Erst kribbelt die Nase: Es juckt und brennt im noch trockenen Nasenrachenraum. Außerdem setzt ein Niesreiz ein. Frösteln und Unwohlsein zählen auch zu den typischen Anfangssymptomen.

Dann läuft sie: Die Erkältungserreger haben eine Entzündung in der Nasenschleimhaut ausgelöst. Eine verstärkte Schleimproduktion setzt dadurch ein und die Nasenschleimhaut schwillt an. Der Nasenausfluss hat zunächst wässrigen Charakter. Unangenehmer Nebeneffekt: Häufiges Naseputzen reizt die Haut um die Nasenflügel, die sich rötet und brennt. Das allgemeine Krankheitsgefühl nimmt auch noch zu.

Dann macht sie dicht: Die Entzündung breitet sich weiter aus. Das Sekret wird immer dickflüssiger und verfärbt sich im weiteren Verlauf häufig grünlich-gelblich. Der zähe Schleim und die massive Schleimhautschwellung erschweren die Atmung durch die zunehmend verstopfte Nase. Riechen und Schmecken wird dadurch beeinträchtigt, der unbeschwerte Schlaf ebenfalls.

Nach etwa einer Woche tritt in der Regel eine Besserung ein und der Schnupfen klingt wieder ab. Häufig gesellen sich zu einem unkomplizierten Atemwegsinfekt – umgangssprachlich auch gerne als Erkältung oder grippaler Infekt bezeichnet – noch weitere Symptome: z.B. Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit, Müdigkeit, Halsschmerzen, Husten und mitunter auch Fieber. 


Wenn Druckkopfschmerz dazukommt

Der akute Schnupfen heilt also normalerweise nach ein bis zwei Wochen aus. Allerdings handelt es sich bei genauerem Hinsehen häufig nicht nur um eine Rhinitis, sondern um eine Rhinosinusitis - auch Nasennebenhöhlenentzündung genannt. Denn die Schleimhäute in den Nasennebenhöhlen bilden mit der Nasenschleimhaut eine funktionelle Einheit. In einer wissenschaftlichen Studie wurde gezeigt, dass zumeist beides gleichzeitig betroffen sind.¹  Hier erfahren Sie mehr zur Nasennebenhöhlenentzündung.


Pflanzliches Arzneimittel kann helfen

Bevor das Problem so schwerwiegend wird, dass der HNO-Arzt möglicherweise zu einer OP rät, um die Nase zu weiten oder die Schleimhaut von Grund auf zu sanieren, ist es ratsam, schon im Anfangsstadium einer Sinusitis gegenzusteuern. Mit pflanzlichen Arzneistoffen kann man insbesondere dem Entzündungsreiz effektiv entgegenwirken. Bewährt hat sich hier zum Beispiel Sinupret® eXtract. Dessen gute Wirksamkeit aufgrund der sehr hohen Wirkstoffkonzentration wurde wissenschaftlich nachgewiesen.

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Nicht immer stecken nur harmlose Erreger dahinter

Bei rasch einsetzendem und hohem Fieber, starken Kopf-, Hals- und Gliederschmerzen, einer laufenden Nase und tränenden Augen könnte es sich dagegen um eine echte Grippe handeln. Sie wird von Influenza-Viren ausgelöst und verläuft meist deutlich schwerer als ein grippaler Infekt.

Damit ist ein weiterer wichtiger Punkt angesprochen: Der Schnupfen kann im Rahmen von verschiedenen Erkrankungen auftreten. Zwar sind die genannten Viren der häufigste Grund für einen Schnupfen, beileibe aber nicht der einzige. Auch Allergien - man denke etwa an den Heuschnupfen - und deutlich seltener Gefäßstörungen, Gewebewucherungen, Hormone oder die Gene können eine auslösende Rolle spielen.


¹Gwaltney et al. (1994), Computed Tomography of the common cold

Pflichtangaben

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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Mitvertrieb: PLANTAMED Arzneimittel GmbH, 92308 Neumarkt

Stand: 06|2020

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