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Schnupfen (Rhinitis) Symptome

Kurzer, akuter Schnupfen oder dauerhaft verstopfte Nase?

Am häufigsten wird der Schnupfen (Rhinitis) durch eine virale Infektion ausgelöst. Und normalerweise verschwindet er binnen 5-10 Tagen von allein wieder.

Ist das nicht der Fall, bleibt die Nase gar über mehrere Wochen oder Monate verstopft, ist aus dem Schnupfen möglicherweise eine chronische Sinusitis geworden, eine Nasennebenhöhlenentzündung. Dann sind auch andere therapeutische Maßnahmen notwendig, dazu unten mehr.


Schnupfen Nase putzen

Der akute Schnupfen - ein Klassiker

Aber zunächst zum "normalen" Schnupfen. Die akute Symptomatik kennt jeder aus eigener Erfahrung. Mitunter kommt es sogar mehrmals im Jahr zu einer Erkältung mit Triefnase. Der Grund ist nicht nur eine Abwehrschwäche: Es gibt zahllose verschiedene Schnupfen-Viren. Gegen diese vielen unterschiedlichen Erkältungserreger kann der Körper keine allgemein schützende Immunität aufbauen.

Typische Symptome des akuten Schnupfens sind in der Reihenfolge ihres üblichen Auftretens:

  • Niesreiz und Niesen;
  • Juckreiz und Brennen im Nasenrachenraum;
  • Absonderung eines zunächst wässrigen, je nach Ausprägung der Infektion dann auch gelblichen Ausflusses aus der Nase;
  • erschwerte Nasenatmung aufgrund der geschwollenen Nasenschleimhäute, möglicherweise dadurch auch Probleme mit dem Riechen, Schmecken und Schlafen.

In der Kurzform: Erst läuft die Nase, anschließend macht sie dicht. Häufig gesellen sich zu einem unkomplizierten Atemwegsinfekt - umgangssprachlich auch gerne als Erkältung oder grippaler Infekt bezeichnet - noch weitere Symptome: z.B. Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit, Halsschmerzen, Niesreiz, Husten und mitunter auch Fieber.


Viel trinken und viel schlafen

Auf natürlichem Wege können Sie die Abwehrarbeit Ihres Körpers durch richtiges Verhalten, diverse Hausmittel und freiverkäufliche Präparate aus der Apotheke tatkräftig unterstützen. Ein Arztbesuch ist bei verstopfter Nase normalerweise erst nach 1-2 Wochen erforderlich, wenn sich keine Besserungstendenz zeigt oder die Beschwerden sogar noch zunehmen.

Abgesehen von der richtigen Verwendung des Taschentuchs und der Beachtung grundlegender Hygieneregeln lauten zwei besonders wichtige Empfehlungen: viel trinken und viel schlafen.

Ihre Atemwegsschleimhaut produziert zur Selbstreinigung Unmengen an Sekret und Schleim. Je flüssiger das Sekret ist, desto leichter kann es abfließen und die Erreger mitsamt dem Zellmüll abtransportieren. Sorgen Sie deshalb für einen ausreichenden Flüssigkeitsersatz (mindestens zwei Liter am Tag). Vorteilhaft sind heiße und mit Honig gesüßte Tees. Sie werden vom Körper schnell aufgenommen und regen durch ihren Wärmeeffekt zudem die Durchblutung der Schleimhäute an. Auch äußerliche Wärme tut Ihnen gut, dazu Ruhe und ausreichend Schlaf – der ist bekanntlich die beste Medizin. Weitere Tipps bei verstopfter Nase und zum Naseputzen finden Sie hier.

Schnupfen viel trinken und schlafen

Nicht immer stecken nur harmlose Erreger dahinter

Bei rasch einsetzendem und hohem Fieber, starken Kopf-, Hals- und Gliederschmerzen, einer laufenden Nase und tränenden Augen könnte es sich dagegen um eine echte Grippe handeln. Sie wird von Influenza-Viren ausgelöst und verläuft meist spürbar schwerer als ein harmloser Schnupfen.

Damit ist ein weiterer wichtiger Punkt angesprochen: Der Schnupfen ist selbst ein Symptom und keine eigenständige Erkrankung. Zwar sind die genannten Viren der häufigste Grund für einen Schnupfen, beileibe aber nicht der einzige. Auch Allergien - man denke etwa an den Heuschnupfen - und deutlich seltener Gefäßstörungen, Gewebewucherungen, Hormone oder die Gene können eine auslösende Rolle spielen.

Deutlich häufiger kommt es aber zu einer anderen Problematik: Nämlich dann, wenn aus dem akuten Schnupfen eine Nasennebenhöhlenentzündung wird.


Nicht mehr banal: die chronische Sinusitis

Hat man über einen längeren Zeitraum oder sogar ständig eine verstopfte Nase, ist aus der banalen Erkältung möglicherweise eine Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) geworden. Das kann sehr lästig sein: Nicht nur die Nase ist verstopft, auch die Atmung wird behindert, die Aussprache näselnd, das Riechvermögen (und damit auch das Geschmacksempfinden) beeinträchtigt. Und das auf Dauer.

Die Verengung der Atemwege kann zu Schnarchen bis hin zu Schlafstörungen führen. Auch begleitende Kopfschmerzen sind typisch für eine Nasennebenhöhlenentzündung. In einigen Fällen wird das Problem so chronisch, dass die Nase auch ohne Virenbeteiligung ständig zugeschwollen ist, weil sich die Schleimhaut in der Nase und ihren Nebenhöhlen dauerhaft vergrößert hat.

Erst wenn die Beschwerden über drei Monate spürbar bleiben, sprechen die Experten von einer chronischen Sinusitis. Ob aber akut oder chronisch - es kann immer wieder zu heftigeren Schnupfenattacken kommen. Schuld daran ist dann häufig ein schwelender Entzündungsprozess in den Nebenhöhlen, wie oben beschrieben. Der Entzündungsherd wird einerseits durch ein zuvor geschwächtes Immunsystem begünstigt und wirkt andererseits selbst als immunschwächender Faktor, der Ihre Infektanfälligkeit erhöht.

Schnupfen chronische Sinusitis

*Ø720 mg eingesetzte Pflanzenmischung in Sinupret® extract (entspricht 160 mg Trockenextrakt) im Vergleich zu 156 mg Pflanzenmischung in Sinupret® forte. Eine vierfache Konzentration der eingesetzten Pflanzenmischung ist nicht gleichzusetzen mit einer vierfachen Wirksamkeit.

Pflichtangaben

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Sinupret® extract • Bei akuten, unkomplizierten  Entzündungen der Nasennebenhöhlen (akute, unkomplizierte Rhinosinusitis).

Sinupret® forte, Sinupret®, Sinupret® Tropfen Bei akuten und chronischen Entzündungen der Nasennebenhöhlen.

Sinupret® Saft Zur Besserung der Beschwerden bei akuten Entzündungen der Nasennebenhöhlen.

Sinupret Tropfen enthält 19 % (V/V) Alkohol. Sinupret Saft enthält 8 % (V/V) Alkohol.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Nur in der Apotheke erhältlich.

BIONORICA SE, 92308 Neumarkt
Mitvertrieb: PLANTAMED Arzneimittel GmbH, 92308 Neumarkt

Stand: 08|2016

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