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Nasennebenhöhlen-entzündung
Was tun?

Sinusitis: Unterstützen Sie Ihren Körper beim Heilungsprozess!

Normalerweise heilt eine Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) im Lauf von etwa zwei Wochen von selbst wieder aus. Manchmal kann das jedoch auch deutlich länger dauern. In jedem Fall sollten Sie Ihren Körper aktiv beim Heilungsprozess unterstützen, um diesen zu beschleunigen.

Für die Behandlung der Sinusitis gibt es mehrere gute Gründe:

  • Linderung der Beschwerden: Die können teilweise sehr massiv und schmerzhaft sein, zudem kommen durch die verstopfte Nase und den Druckkopfschmerz oft weitere Beeinträchtigungen hinzu, z.B. Schlafstörungen und ihre Folgen;
  • Vermeidung einer dauerhaften Krankheitsentwicklung (chronische Rhinosinusitis): Die größte Gefahr bei unzureichender Behandlung ist ein Chronifizierung, also der Übergang einer akuten Nasennebenhöhlenentzündung in eine dauerhaft verstopfte Nase und entzündete Nasenschleimhaut.
  • Vermeidung von Komplikationen: Eine seltene, aber gefährliche Komplikation ist die Ausweitung in benachbarte Regionen (z.B. Auge oder Gehirn);

Ziel der Behandlungsmaßnahmen muss es vor allem sein, die Entzündung zu mindern und den Schleimabfluss aus der Nase und ihren Nebenhöhlen zu erleichtern.


Hilfe aus der Natur

Genau das bewirkt Sinupret® eXtract, mit seiner wertvollen 5-Pflanzen-Kombination auf Extraktbasis: Es löst den festsitzenden Schleim, lässt die entzündeten Schleimhäute abschwellen und öffnet so Nase und Nasennebenhöhlen. Der quälende Druckkopfschmerz lässt nach. Dabei lindert das natürliche Medikament nicht nur die Beschwerden, sondern wirkt auch gegen die ursächlichen Infektionserreger. Dadurch sind Sie schneller wieder fit1.


Wichtig: gesundheitsförderndes Verhalten

Von großer Bedeutung sind natürlich auch Allgemeinmaßnahmen, mit denen Sie Ihre körpereigenen Abwehrkräfte unterstützen. An erster Stelle steht dabei die Flüssigkeitsaufnahme: Trinken Sie reichlich, wenigstens 2 Liter pro Tag sollten es sein.

Gönnen Sie sich außerdem ausreichend Ruhe und vor allem Schlaf. Reduzieren Sie Ihren Arbeitsstress und legen Sie Pausen ein. Und noch ein wichtiger, wenn auch vielleicht unbequemer Hinweis: Verzichten Sie auf Nikotin und Alkohol. Weitere nützliche Tipps finden Sie hier.


Vielzahl von Therapeutika - mit überschaubarem Nutzen

Es gibt eine Vielzahl von weiteren Therapeutika, die bei einer Nasennebenhöhlenentzündung zum Einsatz kommen. Vor einer unkritischen Anwendung warnen Experten. Teilweise ist die Wirksamkeit der Mittel fraglich, mitunter ist mit problematischen Nebenwirkungen zu rechnen.

  • Abschwellende Nasensprays oder Nasentropfen: Sie können kurzfristig eine schnelle Hilfe sein. Diese Medikamente wirken allerdings nicht entzündungshemmend und verkürzen die Dauer der Erkrankung nicht. Aber noch wichtiger: Es kann, vor allem bei häufigem Gebrauch, sogar zu einem gegenteiligen Effekt kommen, die Nasenschleimhaut wird dann noch mehr geschädigt. Meiden Sie deshalb unbedingt einen längerfristigen Dauereinsatz dieser Medikamente.
  • Kortisonhaltige Nasensprays: Sie können Sinusitis-Beschwerden lindern. Allerdings brauchen sie dafür oft Tage und sind Studien zufolge nur bei einem geringen Prozentsatz der Patienten wirklich hilfreich.
  • Salzlösungen und Dampf-Inhalationen: Salzlösungen gibt es in Form von fertig zubereiteten Nasensprays, zur Nasenspülung oder als Hausmittel zur Dampf-Inhalation. Diese wird häufig auch mit Kamille, Pfefferminze oder Eukalyptusöl durchgeführt und als wohltuend empfunden. Wissenschaftliche Studien zu den Vor- und Nachteilen dieser Methoden zur Schleimhautabschwellung und Sekretlösung gibt es nicht. Gleiches gilt auch für die Infrarotbestrahlung.

Antibiotika sind nur in besonderen Fällen erforderlich

Auch Antibiotika kommen mitunter als Behandlungsmaßnahme in Betracht, aber das ist eher selten der Fall.  Zu Krankheitsbeginn sind meist Viren für die Beschwerden verantwortlich. Später kommen zwar oft Bakterien hinzu (z.B. Pneumokokken oder Haemophilus) und verursachen eine sogenannte Superinfektion (medizinischer Ausdruck für: zusätzlich zum viralen Infekt). Aber nur bei einem ausgeprägten bakteriellen Infekt sind dann Antibiotika notwendig – die Experten sind sich darüber einig, dass Antibiotika insgesamt immer noch zu häufig bei einer Sinusitis verordnet werden.

Manchmal kann der Einsatz von Antibiotika allerdings tatsächlich notwendig werden. Hinweise darauf sind beispielsweise:

  • starke Beschwerden,
  • Fieber über 38,3 °C,
  • Zunahme der Beschwerden im Krankheitsverlauf,
  • drohende Komplikationen wie z.B. Entzündungen im Augen- oder Hirnbereich,
  • das Bestehen einer chronisch-entzündlichen Lungenerkrankung (Asthma bronchiale, COPD), einer Immunschwäche, einem schweren Grundleiden oder von besonderen Risikofaktoren wie Diabetes mellitus.

Gehen Sie rechtzeitig zum Arzt

Spätestens nach zwei Wochen erfolgloser Selbstbehandlung sollten Sie sicherheitshalber einen Arzt aufsuchen. Im höheren Alter, bei Kindern oder wenn Sie an Nebenerkrankungen wie Asthma oder Diabetes leiden, besser noch früher. Denn dann geht es darum, einen chronischen Verlauf zu verhindern, aber auch um die diagnostische Abklärung möglicher Ursachen jenseits der üblichen Erkältungserreger.


1Bachert et al. (2013), 84. Jahresversammlung der DGHNO e.V., Bonn 8.-12. Mai 2013. Kongress Poster. Klinischer Vergleich Sinupret extract vs. Placebo.

Pflichtangaben

Pflichtangaben

Sinupret® extract • Bei akuten, unkomplizierten  Entzündungen der Nasennebenhöhlen (akute, unkomplizierte Rhinosinusitis).

Sinupret® forte, Sinupret®, Sinupret® Tropfen Bei akuten und chronischen Entzündungen der Nasennebenhöhlen.

Sinupret® Saft Zur Besserung der Beschwerden bei akuten Entzündungen der Nasennebenhöhlen.

Sinupret Tropfen enthält 19 % (V/V) Alkohol. Sinupret Saft enthält 8 % (V/V) Alkohol.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Nur in der Apotheke erhältlich.

BIONORICA SE, 92308 Neumarkt
Mitvertrieb: PLANTAMED Arzneimittel GmbH, 92308 Neumarkt

Stand: 08|2016

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