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Nasennebenhöhlenentzündung Symptome

Symptome der Sinusitis: Nase zu - Gesicht schmerzt

Die beiden Leitsymptome der Nasennebenhöhlenentzündung (medizinisch: Sinusitis) sind eine verstopfte Nase und Druckkopfschmerz. Der virale Infekt der Nase, also der einfache Schnupfen, ist auf die Nasennebenhöhlen übergegangen, und weil diese im Kiefer- und Stirnbereich liegen, schmerzen vor allem der Gesichtsbereich und die Stirn.

Zur Erklärung: Die Schleimhäute in der Nase und in den Nasennebenhöhlen bilden eine funktionelle Einheit. Übertragen auf ein Wohnhaus sind sie wie benachbarte Zimmer mit offenen Türen dazwischen. Deshalb wird bei ungünstigen Bedingungen aus einem banalen Schnupfen, also einer Entzündung der Nasenschleimhaut (Rhinitis), schnell auch eine Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis). Medizinisch spricht man dann auch von der Rhinosinusitis, was den Zusammenhang verdeutlicht.

Typische Symptome einer Rhinosinusitis

  • stark behinderte Nasenatmung teilweise mit Geruchs- und/ oder Geschmacksverlust
  • verstärkte Sekretproduktion: zunächst wässriges, später überwiegend zähes, teilweise eitriges Sekret
  • Druckkopfschmerzen und Gesichtsschmerzen (im Stirn- oder Augenbereich, je nachdem welche Nebenhöhle betroffen ist)
  • starkes Druckgefühl beim Bücken bzw. beim tiefen Vorbeugen des Kopfes
Typische Symptome einer Rhinosinusitis

Wie Sie entzündete Nasennebenhöhlen lokalisieren können

Wenn Sie sich mit dem Finger leicht auf das Gesicht klopfen, empfinden Sie im Wangen-, Augen- oder Stirnbereich einen Druck- oder Klopfschmerz. Es kann auch an mehreren Stellen wehtun, je nachdem, welche der Nasennebenhöhlen betroffen sind. Das prüft übrigens auch der Arzt bei der Untersuchung.

Zur Lokalisierung dient auch ein leichter Schlag mit der flachen Hand auf den Hinterkopf (Vorsicht: Nicht übertreiben!). Mit diesem Impuls lösen Sie bei bestehender Sinusitis einen dumpfen, stechenden Schmerz in den flüssigkeitsgefüllten Nebenhöhlen aus. Normalerweise im vorderen Kopfbereich.

Sehr häufig sind die Kieferhöhlen betroffen (Sinusitis maxillaris), seltener die Stirnhöhlen (Sinusitis frontalis) und Siebbeinzellen.

Lokalisierung entzündeter Nasennebenhöhlen
Vom Schnupfen zur Nasennebenhöhlenentzündung

Häufig beginnt es mit einem Schnupfen - dann kommen Schmerzen dazu

Die akute Sinusitis beginnt mit Schnupfensymptomen wie z.B. einer laufenden Nase über mehrere Tage. Umso zäher und dickflüssiger das Sekret wird, umso mehr macht die Nase dann zunehmend dicht und die Atmung wird deutlich behindert. Möglicherweise ist jetzt der Geruchs- und Geschmackssinn beeinträchtigt.

Als Anzeichen dafür, dass sich aus dem Schnupfen eine Nasennebenhöhleninfektion entwickelt, kommen jetzt aber noch ein Stauungsgefühl und Schmerzen im Gesicht hinzu. Typisch für die Gesichts- bzw. Kopfschmerzen ist, dass sie sich gezielt auslösen oder verstärken lassen: wenn Sie etwa den Kopf schnell vorbeugen oder auf bestimmte Stellen im Gesicht drücken. Über den entzündeten Nebenhöhlen kann es zudem zu Gesichtsschwellungen kommen. Häufig sind nur eine oder auch mehrere Nebenhöhlen einer Kopfhälfte betroffen und die lokalen Beschwerden einseitig.

Weitere Erkältungssymptome sind möglich

Es können sich auch Allgemeinsymptome wie Fieber und weitere Erkältungszeichen wie Niesreiz, Husten, Hals-, Zahn- und Ohrenschmerzen einstellen. Desöfteren kommt es nach dem ersten Erkältungsschub mit Abgeschlagenheit und Fieber zu einer Besserung der Beschwerden, die sich kurz darauf aber wieder verschlimmern. Dies ist ein Hinweis dafür, dass sich aus einer ursprünglich viralen Infektion eine bakterielle Erkrankung entwickelt.

Häufig ist die akute Sinusitis mit einem grippalen Infekt gekoppelt. Vor allem bei Kleinkindern besteht die Gefahr, dass das Eitersekret bis ins Mittelohr fließt und dort eine Entzündung auslöst.

Akute oder chronische Sinusitis?

Wichtig ist die Unterscheidung zwischen akuter und chronischer Nasennebenhöhlenentzündung. Eine akute Rhinosinusitis kann mehrere Wochen andauern und häufiger wiederkehren. Erstreckt sich der Beschwerdeverlauf aber ohne krankheitsfreies Intervall über mindestens drei Monate, handelt es sich um die chronische Form. Ihre Symptome sind oft weniger stark ausgeprägt, vor allem die Schmerzen, die nicht selten gänzlich fehlen. Die Dauerbeschwerden nagen aber mitunter an der Leistungsfähigkeit der Betroffenen und sie erhöhen ihre Infektanfälligkeit.

Zu viel Schleim führt zum Postnasal Drip

Wird in den Nasennebenhöhlen (und in der Nase) so übermäßig viel Schleim gebildet, dass er sich im Rachenbereich ansammelt, kann es zu weiteren Beschwerden kommen. Man spricht dann medizinisch vom Postnasal-Drip-Syndrom (PNDS). In diesem Fall besteht ein ständiger Zwang zum Räuspern und zum Herunterschlucken oder Ausspucken des Schleims. Der Rachen reagiert verständlicherweise gereizt und juckt womöglich. Das Ganze kann sich auch auf die Stimme schlagen und zu Heiserkeit führen.

Sowohl Infektionen als auch Allergien sind häufige Auslöser für einen Postnasal Drip. In selteneren Fällen können auch Schluckstörungen oder Schwangerschaftshormone hinter diesem Beschwerdebild stecken.

Wenn der Prozess auf diese Weise die Atemwege etwas weiter nach unten wandert, gesellt sich leicht ein Husten mit oder ohne Auswurf zu den Symptomen. Last but not least können Schleim und Schleimhautschwellung auch Schnarchgeräusche verursachen und zu Schlafstörungen führen.

Entstehung Postnasal Drip

Beschwerden, die auf Komplikationen hinweisen

Gravierende Komplikationen sind bei einer Sinusitis zwar möglich, aber glücklicherweise sehr selten. Prinzipiell besteht die Gefahr, dass sich der Entzündungsprozess auf benachbarte Strukturen wie die Augenhöhlen oder in das Schädelinnere ausbreitet. Auf einen solch schweren Verlauf deuten starke Abgeschlagenheit und Mattigkeit, ein ausgeprägtes Krankheitsgefühl und anhaltendes Fieber hin. Wandert der Prozess in die Augenhöhlen, können Sehstörungen oder Lidschwellungen resultieren. Eine Beteiligung der Hirnhäute oder des Gehirns macht sich durch starke Kopfschmerzen, Nackenschmerzen oder Krampfanfälle bemerkbar. Das kommt aber, wie gesagt, nur sehr selten vor.


*Eine 4-fache Konzentration ist nicht gleichzusetzen mit der 4-fachen Wirksamkeit. Die 4-fache Konzentration bezieht sich auf Ø 720 mg eingesetzte Pflanzenmischung in Sinupret extract (entspricht 160 mg Trockenextrakt) im Vergleich zu 156 mg Pflanzenmischung in Sinupret forte, bzw. auf die die schleimlösende bzw. entzündungshemmende Eigenschaft mitbestimmenden Bioflavonoide.

 

 

Pflichtangaben

Pflichtangaben

Sinupret® extract • Bei akuten, unkomplizierten  Entzündungen der Nasennebenhöhlen (akute, unkomplizierte Rhinosinusitis).

Sinupret® forte, Sinupret®, Sinupret® Tropfen Bei akuten und chronischen Entzündungen der Nasennebenhöhlen.

Sinupret® Saft Zur Besserung der Beschwerden bei akuten Entzündungen der Nasennebenhöhlen.

Sinupret Tropfen enthält 19 % (V/V) Alkohol. Sinupret Saft enthält 8 % (V/V) Alkohol.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Nur in der Apotheke erhältlich.

BIONORICA SE, 92308 Neumarkt
Mitvertrieb: PLANTAMED Arzneimittel GmbH, 92308 Neumarkt

Stand: 08|2016

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